Geschrieben am: 30.01.2026
Neue Podcast-Folge: Ohne sie läuft nichts – Anne und Susanne berichten aus der Entnahme
Ohne sie gäbe es keine einzige Blutspende: die Entnahme. Und trotzdem bleibt dieser zentrale Bereich für viele Spender*innen oft unsichtbar. Wer sind die Menschen, die Tag für Tag dafür sorgen, dass Blut sicher, professionell und mit viel Einfühlungsvermögen entnommen wird? Wie sieht ihr Arbeitsalltag aus und was macht diese Tätigkeit so besonders?
Genau diesen Fragen widmen wir uns in zwei aktuellen Folgen unseres Blutspende-Podcasts „500 Milliliter Leben“. Anne Lehmann, leitende Schwester in Berlin und Potsdam beim DRK-Blutspendedienst Nord-Ost, und Susanne Leonhardt-Schwechheimer, stellvertretende Leitung der Hausspende in Mannheim beim DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg-Hessen, nehmen uns in zwei Folgen mit hinter die Kulissen der Entnahme.
Die Entnahme – Herzstück jeder Blutspende
Ob stationär im Spendezentrum oder mobil bei Blutspendeterminen in Schulen, Firmen oder Vereinen: Die Entnahme ist ein hochprofessioneller Prozess, der medizinisches Fachwissen, Teamarbeit und Verantwortung vereint. Vom Eintreffen der Spender*innen über die Punktion bis hin zur Betreuung nach der Spende ist jeder Ablauf genau aufeinander abgestimmt, jeder Handgriff sitzt. Anne und Susanne berichten im Podcast, wie ihre Teams aufgebaut sind, welche Rollen es gibt und warum Vertrauen und Kommunikation dabei eine zentrale Rolle spielen.
Menschlichkeit trifft Verantwortung
Was beide Gäste besonders deutlich machen: In der Entnahme geht es nicht nur um Technik und Abläufe, sondern vor allem um Menschen. Ein offenes Ohr, ein beruhigendes Wort oder ein Lächeln zur richtigen Zeit können entscheidend sein. Denn für viele Spender*innen ist die Blutspende mit Aufregung oder manchmal Unsicherheit verbunden.
Gleichzeitig tragen die Teams eine große medizinische Verantwortung. Sicherheit hat oberste Priorität, vom fachgerechten Arbeiten bis zur lückenlosen Überwachung der Spender*innen. Anne und Susanne erklären, welche Qualifikationen dafür nötig sind und warum auch Quereinsteiger*innen ihren Platz im Entnahmeteam finden können.
Ein Arbeitsplatz mit Sinn
Einen typischen Arbeitstag? Den gibt es in der Entnahme kaum. Mal läuft alles ruhig und planbar, mal fordert ein voller mobiler Blutspendetermin das ganze Team. Doch genau diese Abwechslung macht den Job für viele so erfüllend. Planbare Arbeitszeiten, keine Nacht- oder Wochenenddienste, ein starkes Teamgefühl und vor allem das Wissen, mit der eigenen Arbeit Leben zu retten, machen den Entnahmebereich zu einem attraktiven Arbeitsplatz im DRK-Blutspendedienst. Alle ziehen an einem Strang und verfolgen ein gemeinsames Ziel: gemeinsam Leben zu retten.
Hört jetzt rein in „500 Milliliter Leben“ – Teil 1 zum Thema Entnahme.