Unser Podcast

500 Milliliter Leben - Der Blutspende Podcast

In unserem Podcast erzählen wir Blutgeschichten und alles rund um die Blutspende. Unsere beiden Moderatorinnen Cornelia Kruse vom Blutspendedienst Nord-Ost und Greta Zicari vom Blutspendedienst Baden-Württemberg/Hessen geben Einblicke hinter die Kulissen der Blutspende. Wir lassen Patienten wie Spender zu Wort kommen, sprechen mit Experten über relevante Themen und informieren unsere Zuhörer detailliert über die Blutspende. Wusstet ihr beispielsweise, dass es nur 500 Milliliter Blut braucht, um bis zu drei Menschenleben zu retten? Warum das so ist, berichten wir in unserem Podcast.

Ruhig Blut - die Blutspende, die sich hören lassen kann

In unserem Podcast erfahrt ihr, was es mit der Blutspende auf sich hat. Warum sie lebenswichtig ist, wann Menschen auf das Blut anderer angewiesen sind und warum. Wusstest ihr beispielsweise, dass es nur 500 Milliliter Blut braucht, um bis zu drei Menschenleben zu retten?

Unsere beiden Moderatorinnen Cornelia Kruse vom DRK-Blutspendedienst Nord-Ost und Greta Zicari vom DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg/Hessen erklären euch die Hintergründe, informieren über die verschiedenen Blutgruppen und begründen, weshalb jeder von uns ein passendes „Match“ braucht.

Episode 1: Unsere neue Kampagne It's a Match

In unserer ersten Folge erfahrt ihr alles über unsere neue Kampagne „It´s a Match“. Sie thematisiert die große Suche nach der idealen Partie, die Leben schenkt und Leben rettet. In dieser Podcast-Folge ergründen die beiden Moderatorinnen im Gespräch mit unserem Gast Thomas, weshalb das so ist. Thomas Mathew, Creative Director bei Scholz & Friends, war maßgeblich an der Idee zur Kampagne „It´s a Match“ beteiligt. Er berichtet darüber, wie das Konzept zur Kampagne entstand, gibt Einblicke in die Agenturarbeit und verrät, weshalb die Arbeit für die DRK-Blutspendedienste eine Herzensangelegenheit für ihn darstellt.

Episode 2: Blutspenden in Zeiten von Corona

Diesmal geht unsere Moderatorin Cornelia Kruse vom DRK-Blutspendedienst Nord-Ost im Gespräch mit der Assistenzärztin Lisa Schubert dem Thema Corona-Impfung auf den Grund. Dabei widmen sich die beiden vielen Fragen, die euch zurzeit bewegen. Warum ging das so schnell mit der Entwicklung der Impfstoffe? Darf ich nach einer Corona-Impfung Blut spenden? Was passiert nach der Impfung in meinem Körper und sind Blutspendetermine zurzeit wirklich sicher? Die beiden beleuchten die Hintergründe zum Thema, informieren über die verschiedenen Impfstoffe und deren Wirkung und begründen, weshalb es auch und vor allem während der Pandemie unbedingt notwendig ist, Blut zu spenden.

Episode 3: Von Mutter zu Mutter – Muttermilch spenden in Hessens Frauenmilchbank

Anlässlich des bevorstehenden Muttertages widmet wir uns in unserer aktuelle Folge unseres Podcast gänzlich Müttern! Genauer: Müttern, die Frühchen auf die Welt gebracht haben und auf die Hilfe anderer Mütter angewiesen sind. Unsere Moderatorin Greta Zicari vom DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg – Hessen wird im Gespräch mit Frau Dr. Veronika Brixner dem Kooperations- und Herzensprojekt Frauenmilchbank Hessen auf den Grund gehen.

Leider ist es nicht jeder Mutter möglich, mit eigener Muttermilch ihr Kind zu stillen. Insbesondere für Frühgeborene kann es überlebenswichtig sein, mit humaner Milch versorgt zu werden, auch wenn die eigene Mutter keine Milch geben kann. Für diese Babys wird Spenderinnenmilch benötigt. Aus diesem Grund nahm die erste Frauenmilchbank Hessens im Juli 2019 ihre Arbeit auf. Wir verraten euch mehr zur Arbeit der Frauenmilchbank, gehen auf die Voraussetzungen der Milchspende ein und erklären den genauen Ablauf.

Außerdem erzählt euch Frau Dr. Veronika Brixner vom DRK-Blutspendedienst in Frankfurt, weshalb sie gerade für dieses Projekt besonders viel Herz in ihr Engagement legt.

Episode 4: „L steht für LAURA und für LIEBE“ – Leben mit Krebs

Am 14. Juni 2021 ist Weltblutspendertag, der Tag an dem nicht nur alle Blutspenderinnen und Blutspender im Fokus stehen, sondern auch Patienten und Patientinnen wie Laura, die auf Blutspenden angewiesen sind. Laura erhielt bereits in jungen Jahren die schwere Diagnose Krebs. Bereits ihre Mutter musste mit der schweren Krankheit kämpfen, doch die junge Frau aus Dresden gibt so schnell nicht auf.

Lauras Geschichte und ihre positive Energie haben uns schwer beeindruckt. In unserem Podcast ließen wir sie deswegen ausführlich zu Wort kommen. Im Gespräch mit unserer Moderatorin Cornelia Kruse vom Blutspendedienst Nord-Ost erzählt Laura, wie sie mit der Diagnose umging, wofür sie das Blut brauchte und was ihr im Leben wichtig ist.

Gerade als ihr Studium beginnen sollte, litt die damals 26-Jährige wiederkehrend unter starken Rückenschmerzen. 2016 folgte dann die Diagnose. Lauras Umgang mit der Krankheit ist vorbildlich, ihr Lebenswille ergreifend. „Ich zeige Euch jetzt, wie man mit Krebs umgehen kann“, sagte sie und motivierte nicht nur uns in unserer Arbeit damit, sondern auch ihr persönliches Umfeld.

Episode 5: „Blutleere Sommer – Warum uns das alle angeht!

In unserer neuen Podcast-Folge dreht sich alles um die aktuell kritische Versorgungslage mit Blutpräparaten: Die sommerliche Blutknappheit bringt uns ins Schwitzen. Durch saisonale Schwankungen kommt es zwar immer wieder zu Engpässen, doch in diesem Jahr ist die Lage besonders schwierig. Nach einer langen Pause, in der Menschen aufgrund der Corona-Regularien zu Hause bleiben mussten, zieht es die Spenderinnen und Spender nach draußen. Schwimmbäder, Eisdielen und Cafés freuen sich über die wiederkehrenden Besucher, auch erste Reisen sind möglich. Natürlich finden wir die schrittweise wiederkehrende Normalität des Lebens auch wunderbar, gleichzeitig macht uns aber die geringe Spendebereitschaft ernsthafte Sorgen.
Jeden kann es jederzeit treffen: Unfälle, schwere Krankheiten wie Krebs oder Komplikationen bei Geburten machen niemals Ferien!

In dieser Podcast-Folge erklären wir euch, weshalb es wichtig ist, trotz Sommertemperaturen und Ferienlaune Blut zu spenden. Wie es zu Engpässen kommen kann, warum die Patientenversorgung mit Blutpräparaten sich diesen Sommer besonders kritisch entwickelt und wieso Blut nicht lange gelagert werden kann. Zu diesem Thema haben wir eine junge Spenderin zu Gast, die mit gutem Beispiel vorangeht: Jolie Reimer. Im Gespräch mit unserer Moderatorin Greta Zicari vom Blutspendedienst Baden-Württemberg Hessen erfahrt ihr, weshalb sie auch oder gerade in den Sommermonaten ihr Blut für Menschen in Not spendet, wie sie auf Blutspenden aufmerksam wurde und was sie motiviert, regelmäßig Menschenleben zu retten. Außerdem erfahrt ihr, dass Jolie demnächst für die DRK-Blutspendedienste Nord-Ost und Baden-Württemberg Hessen vor der Kamera stehen wird, was dahintersteckt und weshalb sie vor Menschen wie Laura, deren Geschichte ihr in der letzten Podcast-Folge hören konnten, größten Respekt hat.

Episode 6: Ehrenamtliches Engagement – Ein Amt für alle Fälle!

Es ist uns eine Ehre! In unserer neuen Podcast-Folge dreht sich alles um das Ehrenamt. Ohne die Unterstützung unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter wäre unsere Arbeit nicht möglich. Die jüngste Naturkatastrophe hat das einmal mehr bewiesen. Wir alle erinnern uns noch gut an die verheerende Flutkatastrophe in Deutschland, bei der sehr viele Menschen alles verloren haben. Nach dem verheerenden Hochwasser war die Infrastruktur dermaßen geschädigt, dass in den betroffenen Gebieten auf absehbare Zeit keine Blutspendetermine durchgeführt werden konnten. Doch die Solidarität der Menschen war groß! Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer leisten eine wichtige Arbeit bei der Planung, Organisation und Durchführung der örtlichen Blutspendetermine. Über 200.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unterstützen die Blutspendedienste des DRK bei der Durchführung von Blutspendeterminen in Deutschland.

Bei der Flutkatastrophe spielte das Ehrenamt eine weitere unverzichtbare Rolle. Eine große Hilfe für die Menschen vor Ort waren die über 3.500 DRK-Helfer*innen, die im Dauereinsatz in den Hochwassergebieten die Ärmel hochkrempelten. In unserer neuen Podcast-Folge haben wir die DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt zu Gast, die uns Einblicke hinter die Kulissen der ehrenamtlichen Arbeit, insbesondere die Flutkatastrophe betreffend geben wird.

Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, hat bei einem Besuch im Katastrophengebiet im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz eine erste Bilanz der dortigen Hilfsaktionen gezogen. Sie sagte: „Das Ausmaß der Zerstörung ist auch eine Woche nach der Unwetterkatastrophe immer noch schockierend. Tausende Menschen haben alles verloren. Aber es gibt auch eine Welle der Solidarität. Die Hilfsbereitschaft und der Einsatz der vielen Helferinnen und Helfer vor Ort ist mehr als beeindruckend. Auch die Spendenbereitschaft der Bevölkerung ist außerordentlich hoch und hält auch weiter an. Das zeigt, dass das Schicksal der betroffenen Menschen niemandem egal ist“.

Außerdem erfahrt ihr, unter welchen Druck die vielen Helfer und Helferinnen standen, was sie erlebten, wie es ihnen vor Ort erging und wie die Arbeit des DRK in den betroffenen Gebieten weitergeführt werden wird.

Episode 7: Tomek erzählt: 30 Blutkonserven retteten sein Leben

Gast in unserer aktuellen Podcast-Folge ist Thomas „Tomek“ Kaczmarek. Der junge Grafiker und DJ aus Berlin erhielt bei einer Not-OP am Herzen 30 Blutkonserven sowie Plasma und Thrombozyten, Tomek überlebte – dank der uneigennützigen Hilfe von engagierten BlutspenderInnen.

Patienten wie Tomek überleben nur, wenn stets Blutpräparate zur Verfügung stehen. Rund 15.000 Blutspenden sind täglich in Deutschland für die lebenswichtige Blutversorgung der Patienten nötig. An 365 Tagen rund um die Uhr müssen genügend Blutpräparate zur Verfügung stehen, um Menschenleben zu retten, wie das von Tomek.

Tomek möchte aufgrund seiner eigenen Erfahrung Menschen Mut machen, eine Blutspende zu leisten: „Leute, ich kann mich nur bei allen bedanken, die Blut spenden und die Blut gespendet hatten, als ich es brauchte. Jeden Tag geht es Patienten auf den Intensivstationen wie mir. Sie kämpfen um ihr Leben, und die Lebensretter waren schon da. Nämlich Menschen, die kurz zuvor eine Blutspende geleistet hatten. Dafür bin ich so dankbar!

Weshalb Tomek auf das Blut anderer angewiesen, wie es ihm dabei ging, wie es ihm heute geht und wie sein Schicksal seine persönliche Sicht auf die Blutspende verändert hat, erzählt er uns im Gespräch mit unserer Moderatorin Greta Kovačević.

Episode 8: 94,3 rs2 - Morgenmoderatorin Gerlinde Jänicke über das Blutspenden

In unserer neuen Podcast-Folge dreht sich alles um essenzielle Bedeutung der Blutspende. Jeden kann es jederzeit treffen: Unfälle, schwere Krankheiten wie Krebs oder Komplikationen bei Geburten passieren jeden Tag! Deshalb werden in Deutschland täglich rund 15.000 Blutspenden benötigt, um den Bedarf zu decken. Die DRK-Blutspendedienste sorgen für eine sichere und gesicherte Versorgung mit Blut sowie Blutpräparaten rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.

Blutspender sind ganz besondere Menschen, denn sie übernehmen mit ihrer kleinen guten Tat gesellschaftliches Engagement und damit Verantwortung. Ihnen gilt unser ganz besonderer Dank – Tag für Tag. Eine der wohl bekanntesten Lebensretterinnen ist die Radiomoderatorin Gerlinde Jänicke. Sie unterstützt die DRK-Blutspendedienste nicht nur mit ihren regelmäßigen Blutspenden, sondern macht auch aktiv auf das wichtige Thema aufmerksam. „Wenn du Blut spendest beim Deutschen Roten Kreuz, kannst du dir zu hundert Prozent sicher sein, es kommt da an, wo es dringend gebraucht wird. Ich bin immer bereit, Menschen in einer gesundheitlichen Notlage zu helfen. Für mich ist es nur eine halbe Stunde meiner Zeit, für einen anderen Menschen kann es die Entscheidung zwischen Leben und Tod bedeuten. Es ist eine kleine gute Tat, die einen großen Unterschied mache kann – ich tu`s immer wieder gerne!“, ließ sie uns wissen.

Im Gespräch mit unserer Moderatorin Cornelia Kruse vom DRK-Blutspendedienst Nord-Ost verrät sie außerdem, wie sie zur Blutspende kam, weshalb das Thema ihr am Herzen liegt und warum es noch viel mehr Blutspende-HeldInnen in Deutschland braucht.

Episode 9: Schriftstellerin, Blutspenderin, Blutempfängerin – Nele Neuhaus erzählt

In dieser Podcast-Folge haben wir die Schriftstellerin Nele Neuhaus zu Gast, die uns an ihrer ganz persönlichen Blutgeschichte teilhaben ließ. Bekannt wurde die Romanschriftstellerin durch ihre mittlerweile in 31 Sprachen übersetzten Krimis um die Ermittler von Bodenstein und Kirchhoff, die in der Taunus-Region spielen. Weniger bekannt ist ihr vorbildliches soziales Engagement. Unter anderem war sie lange aktive Blutspenderin – bis sie eines Tages selbst auf Blutspenden angewiesen war. Die sehr private Geschichte von Nele Neuhaus zeigt einmal mehr, wie wichtig die Blutspende für unsere Gesellschaft ist.

Jeden kann es jederzeit treffen: Krankheiten wie Krebs, schwere Blutungen bei Operationen oder Unfälle mit hohem Blutverlust passieren jeden Tag! Deshalb werden in Deutschland täglich rund 15.000 Blutspenden benötigt, um den Bedarf zu decken. Die DRK-Blutspendedienste sorgen für eine sichere und gesicherte Versorgung mit Blut sowie Blutpräparaten rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Dabei sind wir alle auf die Hilfe von Blutspendern und Blutspenderinnen wie Nele Neuhaus eine war angewiesen.

Die wohl beliebteste Lebensretterin Nele Neuhaus unterstützte die DRK-Blutspendedienste aber nicht nur mit ihren regelmäßigen Blutspenden, sondern macht sich bis heute stark für das lebenswichtige Thema. Auch der eigenen Erfahrung wegen: „Ohne Blutspenden hätte ich keine Bücher geschrieben, weil dann gäbe es mich schon nicht mehr.“, schildert sie unseren beiden Moderatorinnen Cornelia Kruse vom DRK-Blutspendedienst Nord-Ost und Greta Kovačević vom DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg/Hessen.

Im Gespräch verrät sie außerdem, wie sie auf das Thema Blutspende aufmerksam wurde, weshalb sie der Blutspende treu blieb und warum es viel mehr Blutspende-HeldInnen in Deutschland braucht. Außerdem bekommt ihr einen spannenden Einblick in das Schriftstellerdasein und Details über ihr neues Buch „In ewiger Freundschaft“.

Episode 10: dsai e.V.- Defektes Immunsystem? Starke Patientenorganisation!

Gemeinsam erfolgreich für Patienten mit angeborenen Immundefekten: Heute ist der Tag der seltenen Erkrankungen! Passend dazu dreht sich in unserer aktuellen Podcast-Folge alles um das wichtige Engagement der dsai e. V. Patientenorganisation für angeborene Immundefekte. Die Patientenorganisation macht sich für Menschen stark, die auf Präparate aus Blut- und Plasmaspenden angewiesen sind.

Die sichere und kontinuierliche Versorgung von Immunerkrankten ist ein Zusammenspiel von Kompetenz und Verbundenheit: Blut- und PlasmaspenderInnen, DRK-Blutspendedienste, Ärzte, Arzneimittelhersteller und Patientenorganisationen wie die dsai e.V. arbeiten dabei Hand in Hand.

Menschen mit angeborenen Immundefekten sind lebenslang auf Medikamente angewiesen, die aus freiwilligen Blut- oder Plasmaspenden gesunder Menschen hergestellt werden können. Die DRK-Blutspendedienste Nord-Ost und Baden-Württemberg/Hessen möchten gemeinsam mit der Patientenorganisation dsai e. V. auf die immense Bedeutung von Blut- oder Plasmaspenden für betroffene Patienten aufmerksam machen.

In Deutschland leiden geschätzt rund 100.000 Menschen an einem angeborenen Immundefekt, bisher sind aber erst etwa 5.000 von ihnen diagnostiziert. Für die anderen Betroffenen bedeutet dies oft weiterhin einen langen Leidensweg, eine nicht enden wollende Ärzte- und Krankenhausodyssee und nicht selten soziale Isolation.

Zu Gast in der Sendung ist Silke Hoffman, die nicht nur selbst betroffene Patientin ist, sondern sich auch ehrenamtlich für die dsai e. V. einsetzt. Im Gespräch mit unseren Moderatorinnen Cornelia Kruse und Greta Kovačević gibt sie Einblicke in die Arbeit der dasai e. V. und lässt uns an ihrer ganz privaten Geschichte teilhaben.

„Ich würde gerne raus in die Welt schicken, dass ich wirklich jedem Blut- und Plasmaspender unglaublich dankbar bin. Durch die Spenden ist es möglich, dass wir, die darauf angewiesen sind, ein halbwegs normales Leben führen können.“ Silke Hoffmann, betroffene Patientin.

Episode 11: Durchbruch Dresdner Wissenschaftler bringt Hoffnung für Covid-Patienten

Dem Forschungsteam um Prof. Dr. med. Torsten Tonn, Medizinischer Geschäftsführer des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost und Lehrstuhlinhaber für Transfusionsmedizin an der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden, und Dr. Romy Kronstein-Wiedemann vom Institut für Transfusionsmedizin Dresden des DRK Blutspendedienstes, gelang erstmals der Nachweis, dass intensivmedizinisch behandelte COVID-19-Patienten Veränderungen in der Expression von Schlüsselenzymen, die am Eisen- und Hämoglobinstoffwechsel beteiligt sind, aufweisen. Der bisher einzigartige Forschungsbericht erschien jüngst im Wissenschaftsportal SPRINGER NATURE.

Diese Erkenntnis könnte den Sauerstoffmangel bei schwer an Corona erkrankten Patienten erklären und neue Behandlungsansätze ermöglichen.Die Untersuchung wurde in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen des Max-Planck-Instituts für molekulare Zellbiologie und Genetik (Dr. Sofia Traikov), des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Virologie des Dresdner Universitätsklinikums (Dr. Marlena Stadtmüller) sowie in Kooperation mit der Heliosklinik Aue (Oberärztin Mandy Georgi) geführt.

Zu Gast in unserer aktuellen Podcast-Folge ist Dr. Romy Kronstein-Wiedemann. Im Gespräch mit unserer Moderatorin Cornelia Kruse erläutert sie das große Forschungsprojekt. Was die Erkenntnisse der Wissenschaft für Covid-Patienten genau bedeutet, wann man mit neuen Behandlungsmethoden rechnen kann und viele weiteren Details könnt ihr gleich hier hören!

Episode 12: Ausgesprochen engagiert: Im Gespräch mit Bärbel Schäfer

Bärbel Schäfer ist nicht nur eine erfolgreiche Moderatorin, Journalistin, Autorin und Podcasterin – sie ist außerdem eine engagierte Blutspenderin. In dieser Podcast-Folge lässt uns die gebürtige Bremerin an ihrer persönlichen Blutgeschichte teilhaben.

„Von einer Sekunde auf die andere, kann dein Leben ein anderes sein. Du bekommst eine Diagnose und brauchst plötzlich selbst eine Blutspende. Ein Angehöriger hat einen Unfall und genau der Mensch, den du liebst, braucht dann eine Blutspende.“, Bärbel Schäfer.

Damit bringt es Bärbel Schäfer auf den Punkt: Blut gehört zum Wertvollsten, das Menschen zu geben in der Lage sind. Es ist bis heute nicht gelungen, einen dem Blut ebenbürtigen Ersatz, eine Art künstliches Blut, zu schaffen. Wusstest ihr beispielsweise, dass ein Unfallopfer mindestens 10 Blutkonserven im Notfall braucht? Von daher ist es nicht verwunderlich, dass täglich deutschlandweit 15.000 Blutkonserven notwendig sind, um die lückenlose Patientenversorgung mit Blutpräparaten in den Kliniken zu gewährleisten. Dabei sollte man nicht vergessen: Es kann jeden zur jederzeit treffen. Das weiß unser heutiger Gast Bärbel Schäfer vielleicht besser als manch ein anderer.

Bärbel Schäfer musste in ihrem Leben schmerzvolle Erfahrungen machen. Mit nur 38 Jahren verunglückte ihr damaliger Lebensgefährte Kay-Uwe Degenhard bei einem Verkehrsunfall tödlich, 2013 starb ihr Bruder Martin Schäfer mit 46 Jahren. Offen spricht sie mit uns über Tiefpunkte des Lebens und wie diese überwinden konnte. Ihre Erfahrungen verarbeitet sie unter anderem in ihren Büchern, jüngst erschien ihr neues Werk "Avas Geheimnis: Meine Begegnung mit der Einsamkeit". Bärbel Schäfer geht in diesem Buch einem Gefühl nach, das fast alle von uns auf die ein oder andere Weise kennen, auch sie selbst: Einsamkeit. Weshalb sie sich dem Thema widmet und ob ihr vorbildliches Engagement für die Blutspende ebenfalls mit ihren Schicksalsschlägen zusammenhängt, erzählt sie uns in dieser Podcast-Folge.

Episode 13: Patient im Mutterleib – die Geschichte des kleinen Fynn

„Man vergisst leider zu oft, wie wichtig Gesundheit ist!“, sagt Isabella Franke und weiß genau, wovon sie spricht. Denn dass die Moderatorin, Aufräumcoach und Ordnungsliebhaberin heute unbeschwert mit ihren beiden Kindern spielen kann, ging eine Schwangerschaft voll Ungewissheit und Angst voraus: Isabellas Baby entwickelte eine Blutarmut und war noch vor der Geburt auf Bluttransfusionen angewiesen.

Zu den Blutgruppen A, B, AB und 0 gibt es einen weiteren Faktor – den Rhesus Faktor. Isabella Franke gehört zu den Menschen mit dem Rhesus Faktor negativ, der Vater des Kindes hat den Faktor Rhesus positiv. Daher kann es passieren, dass das ungeborene Kind auch den Rhesus Faktor des Vaters hat. In der Folge sieht der Körper der werdenden Mutter das ungeborene Baby wie eine Art Virus an und bildet Antikörper gegen das ungeborene Kind. Durch den miteinander verbundenen Blutkreislauf werden diese Antikörper an das Baby weitergegeben und befallen dort die Blutkörperchen, was zur Blutarmut beim ungeborenen Baby führt.

Das bedeutet eine Schwangerschaft unter ständiger Beobachtung und die Notwendigkeit regelmäßiger Bluttransfusionen. Die Chancen für Fynn standen 50/50. Zum Glück gab es ein Happy End! Bewegende Geschichten wie diese ereignen sich tagtäglich und verdeutlichen, wie vielfältig die Einsatzgebiete von Blutpräparaten sind. Vor dem Hintergrund der anhaltend hohen Anforderungen aus den Krankenhäusern bitten wir euch, den nächstmöglichen Blutspendetermin wahrzunehmen und mit eurer Blutspende Leben zu retten. Selbst ungeborene – wie das des kleinen Fynns.

Feedback?

Ihr wollt uns Feedback, Kritik, Themenvorschläge oder Lob aussprechen?

Schreibt uns eine Mail!

Mehr Geschichten findet ihr auch in unserem Blutspende-Magazin, wo wir Euch bewegende Geschichten unserer Spender und Blutspende-Empfänger erzählen.