Institut für Transfusionsmedizin und Immunologie Mannheim
Zellseparation / Blutspende
Die Spendeabteilung am Institut in Mannheim
In der Spendeabteilung am Institut für Transfusionsmedizin und Immunologie werden jährlich zwischen 4.500 und 5.000 Blutspenden gewonnen. Es sind Spenden aller Blutbestandteile möglich, darunter neben der konventionellen Vollblutspende, auch Plasmapheresen, Thrombozytapheresen und Erythrozytapheresen.
Für besondere Anforderungen können speziell ausgewählte Blutprodukte von HLA-typisierten Blutspendern gewonnen werden. Dazu gehören periphere Blutstammzellen, Lymphozyten, Thrombozyten und Granulozyten. Darüber hinaus wird ein breites Spektrum an Therapie- und therapieunterstützenden Verfahren für Patienten angeboten, wie autologe Stammzellentnahmen, autologe Monozytapheresen, Eigenblutentnahmen, Aderlässe (z. B. bei Hämochromatose-Patienten) und therapeutische Leukozytapheresen und Plasmapheresen.
Bei der Erythrozytapherese (siehe Bild) wird mittels eines automatisierten Systems das Blut direkt in den sterilen Teil einer Apparatur geleitet, die mittels Zentrifugation die einzelnen Blutbestandteile voneinander trennt. Es können so gezielt die Erythrozyten abgesammelt werden, die restlichen Blutbestandteile werden dem Spender während der Spende wieder zurückgeführt.
Die Entnahmeteams
Fünf Entnahmeteams sorgen für den täglichen Einsatz der Blutspendeaktionen in der gesamten Region Nord-Baden und Nord-Württemberg. Diese Blutspendetermine finden in Schulen, Hallen und anderen öffentlichen Räumlichkeiten, in Zusammenarbeit mit den dortigen DRK-Ortsvereinen statt. Zu den Aufgaben der Mitarbeiter im Entnahmeteam gehören:
- Planung und Organisation des Personal- und Materialeinsatzes der Entnahmeteams
- Optimierung des Personaleinsatzes
- organisatorische und personelle Führung der Entnahmeteams und Teamvorbereitung.


Hausspende
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